Vermeidung des industriellen Einsatzes von Mikroplastikpartikeln
Nordsee
Ostsee
Binnengewässer (Fließgewässer & Seen)




Kurzbeschreibung

Ziel des Projektes ist es, ausgehend von Deutschland in Europa die festen, nicht abbaubaren Kunststoffpartikel, die in abzuspülenden kosmetischen Produkten aufgrund ihres Reinigungs- und Peelingeffekts eingesetzt werden, bis 2020 durch alternative Stoffe zu ersetzen. 
Weil das in „Rinse off“-Produkten eingesetzte Mikroplastik vom Verbraucher bestimmungsgemäß über das Abwasser entsorgt wird, ersetzen die Hersteller kosmetischer Produkte im Bewusstsein der Bedeutung eines umfassenden Gewässerschutzes synthetische, nicht biologisch abbaubare feste Mikroplastik-Partikel, die in abzuspülenden kosmetischen Produkten aufgrund ihres Reinigungs- und Peelingeffekts eingesetzt werden, durch geeignete Alternativen. Die wissenschaftliche Kritik an Mikroplastik bezieht sich vorrangig auf feste Kunststoffpartikel. Gelöste Polymere sind von festen Kunststoffpartikeln zu unterscheiden und daher separat zu betrachten.





Ergebnisse

Zwischen den Jahren 2012 und 2015 ist bereits ein deutlicher Rückgang der Menge an festen, nicht abbaubaren Kunststoffpartikeln, die in abzuspülenden kosmetischen Produkten aufgrund ihres Reinigungs- und Peelingeffekts eingesetzt werden, um 82 Prozent erfolgt. Weiter Informationen: siehe Website





Beteiligte Mitgliedsorganisationen des Runden Tisches Meeresmüll




Ansprechpartner
Klaus
Rettinger
Michael
Hillenbrand